Juniorwahl 2026 an der St. Landolin Schule.

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Schüler:innen simulieren die Landtagswahl – hohe Beteiligung und spannende Ergebnisse

Im Rahmen der Landtagswahl Baden-Württemberg 2026 fand an der St. Landolin Schule erneut die Juniorwahl statt. Vom 27. Februar bis zum 6. März 2026 konnten die Schüler:innen ihre Stimmen abgeben und so den Ablauf einer demokratischen Wahl realitätsnah erleben. Die Wahlbeteiligung lag bei beeindruckenden 87,45 Prozent: Von insgesamt 1.905 wahlberechtigten Schüler:innen nahmen 1.666 an der Abstimmung teil.

Die Organisation der Wahl übernahm die Klasse R09a von Herrn Freund. Die Schüler:innen bildeten den Wahlvorstand, stellten Wahlbenachrichtigungen aus, führten die Wählerverzeichnisse, betreuten den Wahlraum und zählten anschließend die Stimmen aus. Dadurch erhielten sie einen direkten Einblick in die organisatorischen Abläufe demokratischer Wahlen.

Beim Ergebnis setzte sich bei der Erststimme Marion Gentges (CDU), derzeit Justizministerin in Baden-Württemberg, deutlich durch und gewann das Direktmandat an der Schule. Auch bei der Zweitstimme lag die CDU mit 29,0 Prozent vorne. Dahinter folgten die Grünen mit 18,7 Prozent, die AfD mit 13,9 Prozent und die SPD mit 12,6 Prozent. Weitere Stimmen entfielen unter anderem auf Die Linke (7,3 Prozent) sowie die Tierschutzpartei (5,4 Prozent).

Ein Vergleich mit dem landesweiten Wahlergebnis zeigt einige Unterschiede: Während bei der tatsächlichen Landtagswahl die Grünen mit 30,2 Prozent stärkste Kraft wurden und die CDU mit 29,7 Prozent knapp dahinter lag, lag an der St. Landolin Schule die CDU deutlich vorne. Die Grünen schnitten an der Schule mit 18,7 Prozent deutlich schwächer ab als im Land. Die SPD erzielte bei der Juniorwahl mit 12,6 Prozent hingegen ein deutlich besseres Ergebnis als landesweit (5,5 Prozent). Auch Die Linke lag an der Schule über ihrem landesweiten Ergebnis, während die AfD mit 13,9 Prozent unter ihrem landesweiten Wert von 18,8 Prozent blieb.

Die Juniorwahl ermöglicht es Schüler:innen, demokratische Prozesse aktiv zu erleben und sich mit politischen Entscheidungen auseinanderzusetzen. Die hohe Wahlbeteiligung zeigt, dass politisches Interesse auch in der Schule eine wichtige Rolle spielt.

Fotos: Guillemette Studer

Text: Jason Sturm