Das Schuljahr endet – DankBar.

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Letzte Schultage

Mit Klassentagen beschlossen die Klassen der St. Landolin Schule das Schuljahr: Bei Ausflügen, Festen oder Schulhausübernachtungen konnte noch einmal die Gemeinschaft in den Klassen erlebt werden.

Im Mittelpunkt des Schulschlussgottesdienstes stand in diesem Jahr das Thema „Dankbarkeit“. Unter dem Motto „DankBar“ waren die Schüler:innen eingeladen, auf das vergangene Schuljahr zurückzublicken und bewusst wahrzunehmen, was sie getragen, gestärkt und erfreut hat. Dabei wurde deutlich: Dankbarkeit bedeutet nicht, dass immer alles gelungen ist oder jedes Problem verschwindet. Sie hilft vielmehr, auch in schwierigen Zeiten das Gute nicht aus dem Blick zu verlieren. Viele Gedanken und persönliche Dankesbotschaften, die zuvor an einer schuleigenen „DankBar“ gesammelt worden waren, machten sichtbar, wie viel Grund zur Dankbarkeit in einem Schuljahr steckt – Begegnungen mit Freunden, Unterstützung durch Lehrkräfte und Familien, gemeinsames Lernen, Erfolge, aber auch Herausforderungen, an denen man wachsen konnte.

Voller Vorfreude auf die Sommerferien nahmen die Schüler:innen schließlich ihre Zeugnisse entgegen und verabschiedeten sich in die wohlverdiente Sommerpause.

Landolinuspreis: Anna Henschel und Christoph Klieber

Daniel Kurz würdigte im Namen des Freundeskreises der St. Landolin Schule besonderes Engagement für die Schulgemeinschaft. In diesem Jahr wurden hier aus dem Digitalteam Anna Henschel und Christoph Klieber ausgezeichnet. Daniel Kurz erklärte zur Preis-Verleihung: „Vieles, was wir als selbstverständlich ansehen, funktioniert nur, weil es Menschen gibt, die still, unauffällig und zuverlässig Vieles leisten, was über ihren eigentlichen Job hinausgeht. Sie sind viele Stunden am Arbeiten hier an der Schule oder auch zuhause, wenn wir schon längst im Feierabend sind. Sie beantworten mit viel Geduld unzählige Mails und Teams-Nachrichten von Schülerinnen, Lehrerinnen und auch Eltern, reparieren Untis, bringen kaputte Geräte wieder zum Laufen und sind Ansprechpartner für uns. Keine Frage war für sie zu blöd oder nervig, sie blieben verständnisvoll und zugewandt.“

Abschied von Kolleg:innen

In der letzten GLK des Schuljahres wurden die Kolleginnen und Kollegen, die die St. Landolin Schule zum Ende des Schuljahres verlassen, vom Schulleitungsteam verabschiedet. Einen herzlichen Glückwunsch zum bestandenen Referendariat erhielten Jelena FritzJulie Weisser und Moritz Schuler. Ebenso wurde zu diesem erfolgreichen Ausbildungsabschnitt Melanie ReinhardJonas Nick und Sebastian Barnscheidt gratuliert, die auch künftig zum Team der St. Landolin Schule gehören werden.

Herzlich verabschiedet wurde aus dem Kollegium Ronia Severin. Michael Kerstholt würdigte Sie als eine den Schüler:innen zugewandte Lehrerin, die sich kollegial mit einem Blick für Einzelne und Ihre Anliegen sehr positiv in die Schule als Gemeinschaft einbrachte.

Ein ganz besonderer Abschied galt Klaus Bing: Nach beeindruckenden 36 Jahren als Lehrer an der St. Landolin Schule verabschiedete Patrick Berg ihn stellvertretend für das Schulleitungsteam in den Ruhestand. Dabei konnte er auf ein Lehrerleben zurückschauen, dass nicht nur Spuren an unserer Schule, sondern vor allem in unzähligen Erinnerungen von Schülergenerationen hinterlassen hat.

Ebenso wurde am – nach 24 Jahren an der St. Landolin Schule – Hausmeister Walter Bing in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Mit großem Engagement, Verlässlichkeit und einem stets offenen Ohr prägte er über viele Jahre den Alltag unserer Schule. Besonders bei den Schüler:innen war er ausgesprochen beliebt – nicht zuletzt wegen seiner freundlichen, humorvollen und zugewandten Art. Das Spalier, das die Schulgemeinschaft nach dem Schulgottesdienst für ihn stellte, war sichtbares Zeichen für die Dankbarkeit gegenüber „unserem Walter“.

Text: Julia Bernard, Jakob Katzmann

Bilder: Jens Müller