„10 Jahre Stoff und immer noch nicht high“ – unter diesem Motto verabschiedete die Realschule der St. Landolin Schule am 17. Juli 2026 ihre Absolventinnen und Absolventen.
Gemeinsam mit Eltern, Lehrkräften, Angehörigen und Gästen feierten die Schülerinnen und Schüler ihren erfolgreichen Schulabschluss und das Ende eines wichtigen Lebensabschnitts.
Musikalisch eröffnet wurde die Feier durch die Chorklasse 10 unter der Leitung von Frau Studer mit einem mitreißenden P!nk-Medley. Durch das Programm führten Julia Schmidt (R10d) und Michael Kerstholt, die die Gäste herzlich begrüßten.
In seiner Festrede griff Realschulrektor Michael Kerstholt das von den Abschlussklassen gewählte Motto auf. Mit viel Humor, aber auch nachdenklichen Worten erinnerte er an die vergangenen Schuljahre, die geprägt waren von Lernstoff, Prüfungen, Freundschaften, Herausforderungen und gemeinsamen Erlebnissen. Dabei machte er deutlich, dass Schule weit mehr sei als die Vermittlung von Wissen. Entscheidend sei, junge Menschen zu befähigen, selbstständig zu denken, Verantwortung zu übernehmen und ihren eigenen Weg zu finden. Besonders in einer Zeit, in der Informationen jederzeit verfügbar sind, komme es darauf an, kritisch zu hinterfragen, neugierig zu bleiben und die richtigen Fragen zu stellen.
Ein besonderer Moment des Abends war die Verleihung des Preises der Stadt Ettenheim. Ausgezeichnet wurde Nico Tobias aus der Klasse R10b für seine herausragenden schulischen Leistungen.
Für weitere festliche Akzente sorgte die Chorklasse mit den Liedern „A Million Dreams“ aus The Greatest Showman, „Nie mehr geh’n“ von Apache 207 und zum Abschluss „Happy Ending“ von Mika.
Mit einem Grußwort des Elternbeirats durch Nicolè Ritter sowie der Verleihung des Landolinpreises durch Daniel Kurz vom Freundes- und Förderkreis der St. Landolin Schule wurden weitere Höhepunkte gesetzt.
Den Landolinspreis erhielten in diesem Schuljahr Mira Meier und Emma Hemberger für ihr langjähriges Engagement in der Sanitäts-AG, Hanna Siersch, Ira Mutschler, Amelie Götz und Greta Herbert für ihr Mitwirken in der Theater- und der Musical-AG, sowie
Zaynab Aghriss, Mara Klemenz und Tristan Doll für ihre langjährige Tätigkeit in der SMV. Tristan Doll unterstützte neben der SMV auch die Hausmeisterschaft fortwährend mit Rat und Tat.
Besonders persönlich wurde es beim Beitrag der Schulsprecherinnen Zaynab Aghriss und Mara Klemenz, die stellvertretend für den Abschlussjahrgang auf gemeinsame Erinnerungen, besondere Erlebnisse und die vielen kleinen Momente zurückblickten, die das Schulleben geprägt haben.
Für emotionale Reaktionen sorgten anschließend die Bildimpressionen aus den vergangenen Schuljahren. Auf der Leinwand wurden Klassenfahrten, Ausflüge, Projekte und zahlreiche Momentaufnahmen aus dem Schulalltag lebendig. Es wurde gelacht, gestaunt und an manchen Stellen sicher auch ein wenig wehmütig zurückgeblickt.
Den Höhepunkt des Abends bildete die feierliche Zeugnisübergabe durch Michael Kerstholt, Klaus Lehmann, Dr. Katharina Klipfel sowie die Klassenlehrkräfte. Als die Schülerinnen und Schüler ihre Abschlusszeugnisse in Empfang nahmen, wurde kurz nochmal greifbar, wie viel Arbeit, Ausdauer und Engagement hinter diesem Moment stecken.
Gleichzeitig war spürbar, dass mit dem letzten Zeugnis nicht nur ein Kapitel endet, sondern ein neues beginnt.
Was bleibt, sind weit mehr als Noten und Abschlüsse: Freundschaften, gemeinsame Erlebnisse, unzählige Erinnerungen und die Erfahrungen aus sechs Jahren Realschulzeit. Die Schülerinnen und Schüler verlassen die St. Landolin Schule mit vielen Geschichten im Gepäck – Geschichten, die sie noch lange begleiten werden.
Unter dem Motto „10 Jahre Stoff und immer noch nicht high“ verabschiedete sich ein Jahrgang, der gezeigt hat, dass Schule nicht nur aus Lernstoff besteht, sondern vor allem aus den Menschen, die diese Zeit miteinander teilen.
Die Schulgemeinschaft gratuliert allen Absolventinnen und Absolventen herzlich zu ihrem erfolgreichen Abschluss und wünscht ihnen für ihren weiteren Weg Mut, Neugier und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.
Text: Julia Bernard
Fotos: Markus Nobis





















