Wie viel Zeit verbringen wir eigentlich online, was geht dabei vielleicht verloren – und wann wird es zur Sucht?
Mit genau diesen Fragen setzte sich das Theaterstück „ONLINE“ auseinander, das kürzlich für alle achten Klassen aufgeführt wurde.
Im Mittelpunkt der Geschichte steht Jule, ein Mädchen, das sich immer mehr in der digitalen Welt verliert. Was zunächst wie ganz normaler Smartphone-Gebrauch beginnt, entwickelt sich schleichend zu einer Abhängigkeit: Snapchat, TikTok und Onlinespiele nehmen immer mehr Raum ein, während reale Freundschaften, schulische Pflichten und persönliche Begegnungen in den Hintergrund geraten.
Aufgeführt wurde das Stück vom Weimarer Kultur-Express, der feinfühlig zeigte wie fließend der Übergang von normaler Mediennutzung zu problematischem Verhalten sein kann. Die Zuschauerinnen und Zuschauer erkannten sich dabei nicht selten selbst in einzelnen Situationen wieder.
Die Aufführung war eingebettet in die Präventionsarbeit unserer Schule zum Thema Sucht bzw. genauer Mediensucht. Sie stellte einen wichtigen Impuls dar, um das Thema im Unterricht weiter zu vertiefen und gemeinsam über einen bewussten Umgang mit digitalen Medien zu sprechen.
„ONLINE“ machte deutlich: Digitale Medien gehören zu unserem Alltag – entscheidend ist jedoch, wie wir sie nutzen.
Text & Fotos: Jürgen Wurth



